3 Vorteile von Gesteinsmehl in der Biotonne

Wer Besitzer einer Biotonne ist kennt das Problem. In den Sommermonaten öffnet man den Mülltonnedeckel und ein Schwarm Fliegen kommt einem entgegen. Oder aber das Innere der Biotonne ist übersäht mit Maden.

Die Biotonne bietet vor allem im Sommer Schmeißfliegen, Fruchtfliegen und Stubenfliegen ideale Bedingungen zur Eiablage. In der Tonne ist es zum Einen mollig warm, zum Anderen meist feucht, da Gemüse- und Obstreste, Fleisch und Fisch sowie Milchprodukte, die in die Tonne wandern, viel Feuchtigkeit enthalten. Gelangen dann Fliegen in die Tonne, legen Sie Ihre Eier im Biomüll ab, aus denen bald hunderte Maden schlüpfen. Sie ernähren sich so lange von unseren Abfällen, bis sie als Fliege die Tonne wieder verlassen oder ebenfalls wieder Eier dort ablegen.

Zusätzlich zum Insektenbefall fängt die Biotonne im Sommer oft an unangenehm zu riechen. Die Feuchtigkeit der Bioabfälle sammelt sich nach und nach unten in der Tonne und fängt bei der Sommerhitze an zu gären. Die Faulgase die dabei entstehen ziehen wiederum Fliegen an. Ein Teufelskreis, der durchbrochen werden muss.

Die Lösung: Trockenheit schaffen

Um Ungeziefer und Gestank Herr zu werden, braucht die Tonne eines: nämlich Trockenheit.

Empfehlenswert ist es, gleich möglichst wenig Feuchtigkeit in die Tonne gelangen zu lassen. Zum Einen sollte Biomüll bereits im Sammelbehältnis in der Küche mit Zeitungspapier umwickelt werden, das Feuchtigkeit aufsaugt. Illustrierte eignen sich dazu nicht, da das beschichtete Papier schlecht saugt und nicht in die Biotonne gehört. Besonders nasse Essensreste wie Konserven, Kompott oder ähnliches, sollten vorher durch ein Sieb abgegossen werden, bevor sie in die Tonne wandern.

Ein Rest an Feuchtigkeit lässt sich aber im Biomüll nicht vermeiden. Hier schafft Gesteinsmehl Abhilfe.

Vorteile von Gesteinsmehl im Biomüll

1. Gesteinsmehl gegen Geruch in der Biotonne

Streuen Sie jedes Mal, wenn Sie den Biomüll vom Sammelbehälter in die Tonne füllen, eine Schicht Gesteinsmehl oben auf. Das Steinmehl, zum Beispiel Urgesteinsmehl aus Diabas, saugt die Flüssigkeit auf und bindet sie. Da sich nun keine oder zumindest deutlich weniger Brühe am Tonnenboden sammelt, werden Faulgase und damit Gestank vermindert.

 

Gesteinsmehl auf den Biomüll streuen

 

2. Gesteinsmehl gegen Maden in der Biotonne

Haben sich bereits Maden in Ihrer Mülltonne angesiedelt, streuen Sie Steinmehl auf die Tiere. Das Urgesteinsmehl trocknet die Insekten aus und lässt sie absterben. Gleichzeitig hebt das leicht basische Diabas Gesteinsmehl den pH-Wert im Biomüll. Maden hingegen bevorzugen ein saures Milieu, was die Bedinungen in Ihrem Biomüll für die Insekten verschlechtert.

3. Gesteinsmehl gegen Schimmel in der Biotonne

Zu guter Letzt verringert Gesteinsmehl im Biomüll die Bildung von Schimmelpilzen. Denn auch für diese ist die warme feuchte Biotonne ein idealer Nährboden.

Das Gesteinsmehl hat außerdem den Vorteil, dass der auf der Deponie gewonnene Kompost gleich mit wertvollen Mineralien angereichert wird.

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