Was ist Mehltau?
Unter dem Begriff Mehltau werden verschiedene Pilzkrankheiten zusammengefasst, die Pflanzen befallen. Typisch ist ein weißlicher Belag auf den Blättern zu sehen. Man unterscheidet zwischen Echtem und Falschem Mehltau.
Echter Mehltau
Der Echte Mehltau zählt zu den sogenannten Schönwetterpilzen. Er tritt bevorzugt in warmen, trockenen Sommern auf und verbreitet sich über Wind, Insekten oder Spritzwasser beim Gießen. Der Pilz sitzt meist auf der Blattoberseite und zweigt dort Wasser und Nährstoffe ab. Erkennbar ist er als weißer, abwischbarer Belag. Später verfärbt sich dieser bräunlich. Ist eine Gemüsepflanze von Echtem Mehltau befallen, kommt das Wachstum der Früchte im Laufe des Befalls zum stocken und sie vertrocknet zusammen mit den Blättern. Häufig betroffen sind Gurken, Zucchini, Kürbis, Möhren oder Stachelbeeren.

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Falscher Mehltau
Streng botanisch genommen gehört der Falsche Mehltau als Mitglied der Eipilze eher zu den Algen. Der Falsche Mehltau liebt feuchte Bedingungen und hohe Luftfeuchtigkeit. Er zeigt sich zuerst auf der Blattunterseite als grauer Belag. Auf der Blattoberseite entstehen später gelbliche, mosaikartige Flecken. Anders als der Echte dringt der Falsche Mehltau tiefer in die Pflanze ein. Besonders anfällig sind Gurken, Kürbis, Salat, Erbsen, Kohl, Spinat oder Zwiebeln. Der Erreger kann auf Pflanzenresten überwintern und im nächsten Jahr an gleicher Stelle erneut zuschlagen.

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Mehltau vorbeugen
Vorsicht ist besser als Nachsicht. Das gilt auch beim Umgang mit Mehltau. Behandelst du deine Gemüsepflanzen schon richtig vor, ist das Risiko für einen Pilzbefall deutlich geringer.
Nicht überdüngen
Dünger solltest du immer sorgsam dosieren. Zu viel Stickstoff macht das Pflanzengewebe nämlich weich und erleichtern es Pilzsporen, sich festzusetzen. Versorge deine Pflanzen lieber kontrolliert mit Pflanzenjauche und Bodenhilfsstoffen, anstatt das Risiko zu überdüngen einzugehen.
Feuchtigkeit reduzieren
Besonders Falscher Mehltau breitet sich bei zu hoher Feuchtigkeit leicht aus. Er tritt häufig in regenreichen Sommern auf, oder auch in Gewächshäusern mit schlechtem Luftaustausch. Es ist zwar verlockent möglich viele Gemüsepflanzen im Beet unterzubringen, trotzdem solltest du zu enge Pflanzabstände vermeiden. Zwischen den Pflanzen kann sich Feuchtigkeit sonst stauen und Pilzbefall begünstigen.
Richtig gießen
Damit die Blätter deine Pflanzen nicht zu lange nass sind, gieße am besten früh am Tag und direkt am Fußbereich der Pflanze. Direkt über die Blätter zu gießen solltest du möglichst vermeiden.
Mischkultur gegen Mehltau
Auch das Pflanzen in Mischkultur hilft dir, dein Gemüse vor Mehltau zu schützen. Pflanzen die besonders anfällig sind, kannst du mit Knoblauch oder Basilikum kombinieren. Diese sorgen für eine Umgebung, die für Mehltau wenig ansprechend ist.
Urgesteinsmehl zur Mehltau-Vorbeugung
Damit sich Pilzsporen gar nicht erst auf deinen Pflanzen festsetzen können, hilft die regelmäßige Behandlung mit Diabas Urgesteinsmehl. Es enthält viele Mikronährstoffe wie Magnesium, Bor, Mangan und pflanzenverfügbare Kieselsäure, die die Zellstruktur stärken und die Pflanze so gegen Pilzbfall schützen. Diabas Urgesteinsmehl kannst du entweder Stäuben oder in Wasser eingerührt Spritzen.

Mehltau bekämpfen mit Urgesteinsmehl
Entferne erst die befallenen Blätter. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass sich der Mehltau nicht über die Komposterde verbreitet, solltest du die Blätter im Hausmüll entsorgen. Anschließend kannst du dich um die Behandlung der erst leicht befallenen und der noch gesunden Blätter kümmern.
Durch seine spezielle Zusammensetzung ist Diabas Urgesteinsmehl ein effektives und natürliches Mittel, Mehltau zu bekämpfen. Die im Urgesteinsmehl enthaltenen Nährstoffe und Verbindungen werden von den Blattporen und über die Wurzeln und das Gewebe der Pflanzen aufgenommen. Dort leisten die enthaltenen Nährstoffe dann ganze Arbeit.
Kieselsäure (SiO2) stärkt die Zellstruktur und das Blattgewebe deiner Pflanzen. So haben es Pilzsporen schwerer, die stabileren Zellwände zu durchdringen.
Bor beeinflusst ebenfalls die Stabilität der Zellwände und ist deshalb für die Widerstandskraft der Pflanze wichtig.
Mangan ist ein essentieller Nährstoff für den Pflanzenstoffwechsel, während Molybdän dafür sorgt, dass Stickstoff von der Pflanze aufgenommen und verstoffwechselt werden kann. Nur durch Vorhandensein dieser Stoffe kann sich die Pflanze gesund entwickeln und nur eine gesunde Pflanze ist in der Lage, sich gegen Pilzkrankheiten zur Wehr zu setzen. Mehr zu Pflanzennährstoffen erfährst du in unserem Blog.
Durch die Stärkung der Zellwände fällt es Pilzen nicht nur schwerer, Pflanzen zu attackieren, bereits befallene Pflanzen halten dem Mehltau auch besser stand.
Doch Diabas Urgesteinsmehl wirkt noch auf andere Weise gegen Mehltau. Mit seinem pH-Wert von 8,5 erhöht das Urgesteinsmehl das pH-Milieu auf den Blättern. Das macht es für den Pilz unangenehm und er verschwindet im besten Fall.

Urgesteinsmehl gegen Mehltau richtig anwenden
Du hast prinzipiell zwei Möglichkeiten deine Pflanzen mit Urgesteinsmehl gegen Mehltau fit zu machen. Das feine Diabas Urgesteinsmehl kannst du mit einem Pulverzerstäuber direkt auf die Blätter aufstäuben. Dort wird es vom Blattgewebe aufgenommen und wirkt wir oben beschrieben auf den Mehltau und Pflanzenstabilität ein.
Mit der mikrofeinen Variante des Diabas Urgesteinsmehls rührst du ganz einfach eine Sprühlösung an, die du großzügig auf befallene und gefährdete Pflanzen spritzen kannst. Das mikrofeine Urgesteinsmehl ist derart fein vermahlen, dass die Partikel direkt über die Blattporen aufgenommen werden können und somit sofort an Ort und Stelle das Blattgewebe stärken. Einmal getrocknet, wirkt das Gesteinsmehl wie ein Schutzfilm auf den Blättern.
Egal welche Variante zu bevorzugst, wiederhole die Anwendung zur Vorbeugung regelmäßig, bei Befall alle 2-3 Tage. Besonders nach Regenfällen solltest du erneut Stäuben oder Spritzen.
Welches Urgesteinsmehl eignet sich gegen Mehltau?
Zum Aufbau und der Stärkung des Pflanzengewebes ist maßgeblich Kieselsäure verantwortlich. Zur effektiven Bekämpfung und Vorbeugung von Mehltau sollte deshalb ein Steinmehl mit einem hohen Kieselsäureanteil gewählt werden. Achte aber unbedingt darauf, dass die Kieselsäure in pflanzenverfügbarer Form enthalten ist.
In vielen Gesteinsmehlen liegt die Kieselsäure in Form von Quarz vor. Quarz ist jedoch kaum wasserlöslich und kann deshalb von der Pflanze so gut wie gar nicht aufgenommen werden. Wirksam ist die Kieselsäure nur, wenn sie, wie bei unserem oberfränkischen Diabas Urgesteinsmehl, in Form von Silikatverbindungen vorliegt. Die Kieselsäure unseres Diabas Urgesteinsmehls ist in hohem Maße pflanzenverfügbar und kann über die Blattporen oder die Wurzeln ganz einfach von der Pflanze aufgenommen werden.
Ist Mehltau gefährlich für Menschen?
Für gesunde Erwachsene stellt Mehltau in der Regel keine Gefahr dar. Wer empfindlich auf Pilze oder Penicillin reagiert, sollte beim Entfernen befallener Blätter Handschuhe tragen.
Früchte von Pflanzen mit Echtem Mehltau können nach gründlichem Waschen meist problemlos gegessen werden. Bei Früchten mit dunklen, fauligen Stellen durch Falschen Mehltau empfiehlt sich die Entsorgung.
Fazit
Urgesteinsmehl ist ein vielseitiges Naturprodukt zur Vorbeugung und Unterstützung bei Mehltau. Es stärkt das Pflanzengewebe, verbessert die Vitalität und schafft ungünstige Bedingungen für Pilze. Besonders feines Diabas Urgesteinsmehl eignet sich deshalb hervorragend für alle, die Gemüse natürlich und nachhaltig gesund halten möchten. Wer frühzeitig handelt und regelmäßig anwendet, kann Mehltau deutlich besser in den Griff bekommen.













