Bodenverbesserung

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Gesteinsmehl ist ein natürlicher Bodenverbesser!

Bodenverbesserung mit feinstem Diabas-Gesteinsmehl (Lava-Gestein), Zeolith und Lava-Gesteinsmehl zur Förderung natürlicher Bodenfruchtbarkeit.

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Bodenverbesserung mit Diabas

Bodenverbesserung mit feinstem Diabas-Gesteinsmehl (Lava-Gestein), Zeolith und Lava-Gesteinsmehl mit wertvollen Mineralien und Spurenelementen zur Förderung natürlicher Bodenfruchtbarkeit.

In der Pflanzenkultur findet Diabas-Urgesteinsmehl einen breiten Einsatzbereich. Durch seine Ausbringung als Bodenverbesserer werden dem Boden nicht nur Pflanzennährstoffe zugeführt, sondern auch die Ausbildung der Ton-Humus-Komplexe wird deutlich gefördert. Die Humusbildung wird beschleunigt und dem "Auswaschen" von Mineralien wird somit entgegen gewirkt. Die milde basische Reaktion wirkt gegen eine Bodenübersäuerung. Es stellt sich ein optimaler und stabiler PH-Wert ein. Der Boden wird mit lebensnotwendigen Mineralien und Spurenelementen (ähnlich der des fruchtbaren Nilschlammes) angereichert. Das Bodenleben wird aktiviert und die Bodenfruchtbarkeit erhöht. Für die direkte Ausbringung auf Wiese und Acker haben wir Diabas-Urgesteinsmehl bis 2 mm. Es hat einen hohen Feinanteil ist erdfeucht und kann somit mit einem normalen Tellerstreuer ausgebracht werden. Bitte beachten Sie die chemische Analyse im Anhang der Produkte.

Da das Diabas Urgesteinsmehl geringfügig alkalisch ist sollte es nicht zur Düngung von Rhododendren, Azaleen, Hortensien, Eriken oder Kamelien verwendet werden.

Durch Einstreuen von Gesteinsmehlen in die Biotonne werden üble Gerüche und Fäulnissäfte zurückgehalten, aber auch Schnecken werden auf natürliche Weise - ohne die Nutzung von chemischen Mitteln - abgewehrt.

Durch die Behandlung von Kompost mit Gesteinsmehlen wird die Verrottung beschleunigt und er kann schneller als Düngehumus ausgebracht werden.

Urgesteinsmehl aus Diabas: Weitere Informationen zur Anwendung und zu Eigenschaften:

Aus was besteht Diabas Urgesteinsmehl?

Diabas zählt zu den sogenannten Vulkangesteinen (Magmatite) und ist durch die Umwandlung zwischen 450 - 360 Millionen Jahre alter basaltischer Lava entstanden. Eigenschaften Diabas: hart, zäh, rau. Pflanzen brauchen ca. 20 Mengen- und Spurenelemente. Im Diabas-Mehl sind 12 Mengen- und 22 Spurenelemente enthalten.

Chemische Zusammensetzung von Diabas Urgesteinsmehl

Silizium
Silizium ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element der Erde und das wichtigste Element im Mineralreich. Silizium ist ein wichtiges Spurenelement, das an vielen lebensnotwendigen Prozessen beteiligt ist.

Ein Problem bei der Aufnahme von Silizium aus der Nahrung ist die Tatsache, dass Gemüse und Getreide aus Intensiv-Landwirtschaft in der Wachstumsphase nur wenig Silizium aufnehmen und bei der industriellen Verarbeitung das meiste Silizium verloren geht. Der hohe Siliziumanteil bewirkt eine Festigung der Ton-Humus-Komplexe im Boden und sichert ein gutes Wasserhaltungsvermögen. Pflanzen werden widerstandsfähiger. Das Bodenleben wird aktiviert. Der im Boden gebundene Phosphor wird von Silizium aktiviert und in den Pflanzenkreislauf gebracht. Phosphor Mangel im Boden ist in 97% der Fälle nicht existent.

Eisen
Eisen ist für alle Pflanzen ein lebensnotwendiges Spurenelement und hat einen entscheidenden Einfluss auf Pflanzenwachstum und Fruchterträge.

Kalzium
Kalzium wird für viele Prozesse in der Pflanze benötigt, vor allem für den Wachstumsprozess. In den Zellen hat es eine regulierende Wirkung, und es trägt zur Stabilität der Pflanze bei.

Magnesium
Magnesium ist für das Gedeihen der Pflanze ein unentbehrlicher und lebensnotwendiger Nährstoff, der sich im Blattgrün (Chlorophyll) eines jeden Blattes befindet. Bei mangelnder Magnesiumversorgung kommt es zu einem Vergilben der Blätter. Die Assimilationsleistung wird so erheblich beeinträchtigt.

Kobalt
Kobalt ist unerlässlich für die Bildung von Vitamin B12 (effektiver Schutz gegen Kalzinose und wichtig für die Bildung von Knöllchenbakterien und Azotobacter).

Tonerde
Die enthaltene Tonerde besitzt eine essentielle Bedeutung bei der Bildung von Ton-Humus Komplexen.

Phosphor
Erforderlich für den Gesamtaufbau des Körpers. Phosphor ist ein zentraler Baustoff allen Lebens, ohne den Menschen, Tiere und Pflanzen nicht existieren können. Der im Dauerhumus gebundene Phosphor ist für die Pflanzen nur schwer verfügbar. Es sei denn, der Boden verfügt über eine ausreichende Siliziumversorgung.

Mangan
Ein Mangel an Mangan führt zu verminderter Fruchtbarkeit bis Unfruchtbarkeit, Wachstumsstörungen, Wachstumsverzögerungen und Fehlbildungen von Knochen und Skelett. Bei Kalkgaben über PH-Wert 5 ist aufzupassen: legt Bor, Eisen, Kali, Kupfer, Mangan, Magnesium, Zink fest.

Schwefel
Schwefel beeinflusst die Wirkung von Stickstoff entscheidend. Aufgaben in der Pflanze:
Essentieller Baustein für Aminosäuren und Enzyme. Wichtig für Chlorophyllhaushalt und die Eiweißbildung. Wichtig zur Bildung von Vitaminen und wachstumsfördernden Enzymen. Zur effizienten Ausnutzung von Stickstoff benötigt die Pflanze Schwefel. Bei Schwefelmangel steigt der Gehalt an Nitrat in den Pflanzen an. Die enge Wechselwirkung von Stickstoff und Schwefel kommt im N/S-Verhältnis zum Ausdruck. Schwefel steigert somit die Effizienz der Stickstoffdüngung.

Zink
Zink gehört zu den lebenswichtigen Spurelementen. Es ist wichtig für das Wachstum und die Reifung. Zink ist zudem ein wichtiger Bestandteil vieler Enzyme oder einer ihrer Co-Faktoren.

Selen
Selen wirkt als Antioxidans. Trägt zur Prävention von Immunkrankheiten bei. Selen ist ein essentielles Spurenelement. Es muss in geringen Mengen regelmäßig über die Nahrung
zugeführt werden, da der Körper Selen nicht selbst herstellen kann. Ausschließlich Pflanzen sind in der Lage, das im Erdreich vorhandene anorganische Selen über ihre Wurzeln aufzunehmen und zu speichern.

Molybdän
Molybdän ist ein Bestandteil von Enzymen. Bei Leguminosen wichtig für die Stickstoff- Fixierung von Knöllchenbakterien. Die Zufuhr von Molybdän fördert einen stabilen Kleeanteil im Dauergrünland. Molybdän ist im Weiteren am Phosphatstoffwechsel beteiligt. Molybdän-Mangel: Wuchs- und Fotosynthese sind bei Molybdänmangel gehemmt, und es kann eine Nitratanreicherung in der Pflanze beobachtet werden.

Urgesteinsmehl fördert die Vermehrung von effektiven Mikroorganismen

Jede Spezies der aktiven Mikroorganismen (also Photosynthese-Bakterien, Milchsäure-Bakterien, Hefen) hat ihre eigene wichtige Funktion. Die Photosynthese-Bakterien sind jedoch Dreh- und Angelpunkt.Photosynthese-Bakterien unterstützen die Aktivität von anderen Mikroorganismen und verwerten die von anderen Mikroorganismen produzierten Substanzen. Wenn die aktiven Mikroorganismen sich im Boden als Gemeinschaft vermehren, vermehren sich auch
die angestammten wichtigen Mikroorganismen. Auf diese Weise wird das Mikrobenleben reich und die mikrobiellen Ökosysteme im Boden kommen wieder ins Gleichgewicht, wobei schädliche Mikroorganismen unterdrückt werden.

Photosynthese-Bakterien
Diese Bakterien erzeugen nützliche Substanzen aus Sekreten von Wurzeln, organischem Material oder aus schädlichen Stoffen, die bei Fäulnisprozessen entstehen. Diese brauchbaren Substanzen fördern Wachstum und Entwicklung der Pflanzen. Auf diese Weise steigern Photosynthese-Bakterien im Boden die Zahl der anderen wirksamen Mikroorganismen. So vermehren sich z.B. Mykorrhizen. Mykorrhiza verstärkt die Löslichkeit von Phosphaten im Boden und macht dadurch Phosphor für die Pflanzen verfügbar. Mykorrhiza kann die Bindefähigkeit von Stickstoff durch Leguminosen steigern.

Milchsäure-Bakterien
Milchsäure wirkt als starker Sterilisator. Sie unterdrückt schädliche Mikroorganismen und sie fördert die schnelle Zersetzung von organischem Material. Milchsäure-Bakterien besitzen die Fähigkeit, die Vermehrung von Fusarium zu unterdrücken, einem schädlichen Mikroorganismus. Allgemein gesagt, schwächen Fusarium-Vorkommen die Pflanzen, wodurch Krankheiten gefördert werden und dadurch die schädlichen Nematoden auftreten. Die Nematoden gehen allmählich zurück, wenn Milchsäure-Bakterien die Ausbreitung
und Tätigkeit von Fusarium unterdrücken.

Hefen
Hefen produzieren Substanzen, wie Hormone und Enzyme, aktivieren die Zell- und Wurzelteilung. Ihre Absonderungen sind nützliche Substrate für aktive Mikroorganismen.

Eigenschaften von Diabas Urgesteinsmehl

Rotterprozess anregen – Fäulnis unterdrücken
Die bei Fäulnis entstehenden Stoffwechselprodukte sind meist selbst organische Stoffe, zum Beispiel Propionsäure, Essigsäure, Buttersäure, Ethanol usw. Viele dieser Verbindungen sind flüchtig und neben anorganischen Produkten für den unangenehmen Geruch verantwortlich, der bei Fäulnisprozessen entsteht. Durch den mikrobiellen Abbau von Proteinen und Aminosäuren entstehen unangenehm riechende, giftige Gase wie Ammoniak und Schwefelwasserstoff. Urgesteinsmehl hat die Eigenschaft in organischem Material einen stabilen Rotteprozess anzuregen und Fäulnis effektiv zu unterdrücken.

Gegen Geruchsbelästigung
Geruchsbelastung ist jeweils vom subjektiven Empfinden des Einzelnen abhängig. Aus diesem Grund haben wir eine Untersuchung durch die „TÜV AUSTRIA SERVICES GMBH GB Umweltschutz“ in Auftrag gegeben. Es wurden zwei Proben untersucht. Einerseits unbehandelte Gülle und andererseits behandelte Gülle mit 30 kg je m³. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Gülle weist eine um 33% verminderte Geruchsbelastung auf.
Doch nicht nur der ökologische Aspekt wurde untersucht, sondern auch der ökonomische. Der gasförmige Verlust an Stickstoff in unbehandelter Gülle übersteigt im Wert den Kosten für die Güllebehandlung um ein deutliches. Jedoch sollte Diabas-Urgesteinsmehl nicht auf sein Stickstoffbindevermögen reduziert werden.

Gülle wird fließfähiger
Der Rotteprozess und die zugeführten Mineralstoffe in der Gülle fördern die Mikrobiologie. Die Gülle wird homogener, es bilden sich kaum Schwimmdecken, das Aufrühren und die Ausbringung werden einfacher.

Fruchbare Böden dank Urgesteinsmehl
Untersuchungen haben ergeben, dass Urgesteinsmehl in seiner mineralischen Zusammensetzung dem Nilschlamm ähnlich ist. Seit dem Altertum ist bekannt dass sich in der Nähe von Vulkanen sowie im Oberlauf des Nils, oder am Vesuv die fruchtbarsten Böden befinden. Die Verwitterung des dort befindlichen Muttergesteins macht die Bildung von Ton-Humus-Komplexen erst möglich.

PH-Wert anheben: Kalk streuen kontra Urgesteinsmehl streuen
Bei der Pufferung durch Carbonate werden viele Mineralien aus der Bodenbindung verdrängt oder festgelegt und sickern in verschiedenen Anteilen ins Grundwasser. Diese Auswaschungen ergeben ein hartes Grundwasser und einen verarmten Boden. Der künftige Düngerbedarf wird durch eine Kalkung mit ausgelöst. Die erwähnten Mineralien fehlen im Kreislauf Boden, Pflanze, Tier und Mensch. Bei einer Pufferung entstehen aus primären Silikaten Tonminerale, an denen sich die ausgelösten MineralIonen anbinden. So entsteht neuer Lehmboden. Das hieraus anfallende Sickerwasser ist salzarm und weich. Im Boden stellt sich nachhaltig ein idealer PH-Wert ein.

Veränderung des Pflanzenbestandes
Böden, die nachhaltig mit wichtigen Mineralstoffen versorgt werden, bieten auch einen qualitativ und quantitativ geänderten Pflanzenbestand. Urgesteinsmehl fördert das Kleewachstum. Ton-Humus-Komplexe können Nährstoffe und Feuchtigkeit viel besser speichern. Das garantiert gesicherte Erträge. Die Pflanze braucht ca. 20 essentielle Mineralstoffe um ausreichend versorgt zu sein. Eine gesunde Pflanze ist unempfindlich gegen Krankheiten und Schadorganismen. Bei Einhalten einer maximalen Güllemenge
von 12 m³ Gülle / ha im Grünland werden Unkräuter oder Gräser wie Hahnenfuß, Ampfer, gemeine Rispe oder Löwenzahn zurückgedrängt. In der Folge wird ein ertragreicher Kleegrasbestand das Grünland besiedeln. Am Acker sollte eine Güllemenge von 20 m³ je Gabe nicht überschritten werden. Die zugeführten Mineralstoffe gewährleisten einen sehr guten und vor allem einen gesunden Bestand.

Tiergesundheit
Eine gute Versorgung mit mineralstoffreichem Futter hilft dem Tier gesund und vital zu bleiben.

Hochwertige Lebensmittel produzieren
Sämtliche Produkte aus der Landwirtschaft wie Fleisch, Milch, Getreide, Gemüse, Obst, Wein usw. profitieren von einer optimalen Versorgung mit Mineralstoffen. Die so erzeugten Lebensmittel sind geschmacklich erstklassig, länger haltbar und Träger von lebensnotwendigen Mineralstoffen, die im Endeffekt dem Menschen zugutekommen.

Umweltschutz
Aus ökologischer Sicht ist der Gebrauch von Urgesteinsmehl mehrfach gewünscht. Böden die mit versorgt werden weisen eine höhere Pflanzenvielfalt auf. Dies freut nicht nur die Bienen sondern auch die ganze Mikro- und Makroflora. Diese Böden sind in der Lage Humus aufzubauen. Der im Humus gespeicherte CO² ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.

Erweiterte Anwendungen von Steinmehl

Güllebehandlung
Grundsätzlich wird die gewünschte Menge an Urgesteinsmehl mit dem Silo LKW direkt zum Landwirt gebracht. Wir empfehlen 30 kg /m³ Gülle. Vom LKW wird eine Förderleitung zum Güllemixer gelegt. Diese wird am Mixer fixiert. Anschließend taucht man den Mixer in die Güllegrube. Bei gleichzeitigem Mixen wird das Diabas Urgesteinsmehl in die Gülle eingeblasen. Der Vorgang dauert bei 27 Tonnen ca. 40 min. Wiederum muss erwähnt werden, dass ein optimaler Erfolg einer Güllebehandlung von der Ausbringungsmenge (max. 12m³ Gülle je Gabe im Grünland oder max. 20 m³ Gülle je Gabe im Acker) abhängt. Der Boden muss die Möglichkeit haben die Gülle zu verdauen.

Mist/Kompott
In Betrieben mit Festmist wird Urgesteinsmehl oft schon im Stall als Einstreu verwendet. Wir empfehlen 1 kg Diabas Urgesteinsmehl / GVE und Tag. Der so gewonnene Mist oder Kompost verrottet sehr schnell und stinkt nicht mehr.

Flächenausbringung
Mit jeder Ernte entziehen unsere Pflanzen dem Oberboden 20-30 essentielle Mineralien. Die konventionelle Düngung ersetzt im Wesentlichen nur drei wachstumsstimulierende Elemente ( Nitrat, Phosphor,Kali). Das Ergebnis sind ertragreiche Kulturen, mit zunehmenden Krankheitsbefall und vitalstoffarme Lebensmittel. Der Einsatz von Diabas Urgesteinsmehl schafft humusreiche, fruchtbare Böden. Die silikatische Pufferung von Diabas Urgesteinsmehl gewährleistet einen stabilen PH-Wert. Damit schaffen
Sie die Grundlage für erfolgreichen Ackerbau. Wir empfehlen zu Beginn 3 Tonnen Diabas Urgesteinsmehl je Hektar und regelmäßig dann 1,5 Tonnen Diabas Urgesteinsmehl pro Hektar. In der Praxis hat sich ein gröberes Urgesteinsmehl (0-2 mm) zur Flächenanwendung sehr bewährt. Urgesteinsmehl (0-2 mm) ist an die Ausbringungstechnik wesentlich anspruchsloser und kann im Freien zwischengelagert werden. Es ist preislich deutlich günstiger und es gibt keine Staubbelastung. Dies ist speziell in der Nähe von Wohnsiedlungen von Relevanz. Die Mengenempfehlung ist beim Urgesteinsmehl (0-2 mm) dieselbe wie bei der Ausbringung von Diabas Urgesteinsmehl.

Obst- und Gartenbau
Mit Steinmehl machen Sie nichts verkehrt und vieles wird einfacher, denn Diabas Urgesteinsmehl regeneriert den Boden, fördert den Kompost und schützt die Pflanzen.

Oberflächliche Pflanzenbehandlung

Als hauchdünner Belag auf den Blättern härtet es das Gewebe und macht es widerstandsfähig gegen Pilzsporen. Saugende Insekten suchen sich dann lieber eine andere Nahrungsquelle. Außerdem belästigt der feine Staub Läuse, Rote Spinne und andere weichhäutige Insekten beim Atmen und Bewegen. Da Diabas Urgesteinsmehl auch geruchshemmend wirkt, nehmen Schädlinge, die sich besonders nach ihrem Geruchssinn orientieren, Aromen und Lockhormone nicht mehr gezielt wahr und sind verwirrt.

Anwendungsmöglichkeiten von Diabas Urgesteinsmehl

Vorbeugendes Spritzen mit Urgesteinsmehl gegen Pilzkrankheiten
Mischen Sie 10 Liter Wasser mit 200 Gramm Diabas Urgesteinsmehl. Spritzen Sie regelmäßig einmal pro Woche. Nicht bei intensivem Sonnenschein spritzen. Fertige Spritzbrühe lässt sich aufbewahren, muss aber vor der nächsten Behandlung gut aufgeschüttelt werden.

Gegen Schädlingsbefall
Schnecken lassen sich durch einen 5 bis 10 cm breiten Steinmehl-Schutzwall von Setzlingen abhalten. Nach einem Regen muss derWall aber erneuert werden. Schnecken haben feine Sensoren welche sie an verfaulendes organisches Material führen. Diabas Urgesteinsmehl unterdrückt ein Verfaulen und fördert eine Verrottung, aus diesem Grund sind Gärten in denen Diabas Steinmehl verwendet wird für Schnecken eher weniger verlockend. Wir empfehlen 7 kg Diabas Urgesteinsmehl / 20 m² Rasenfläche. Als Mittel gegen Wildverbiss wirkt eine Paste aus Diabas Urgesteinsmehl und Wasser die in Fraßhöhe auf die Rinde aufgetragen wird.

Baumanstrich
Ein Brei aus Diabas Steinmehl eignet sich sehr gut als Winteranstrich für Obstbäume und Sträucher. Er schützt die Rinde vor Frostrissen und verklebt die Schlupflöcher der Schädlinge.

Weinbau
Diabas Gesteinsmehl ist ein natürliches, basisch wirksames Urgesteinsmehl vulkanischen Ursprungs. Diabas Gesteinmehl liefert dem Boden alle wichtigen Nährstoffe, die für gesundes Pflanzenwachstum benötigt werden. Die Nährstoffkammer des Bodens wird so wieder angefüllt. Das in Diabas Urgesteinsmehl enthaltene Silikat und die effektiven Mikroorganismen sorgen zudem dafür, dass im Boden festgelegte Nährstoffe wieder pflanzenverfügbar gemacht werden. Das Bodenleben wird angekurbelt. Gesundes und qualitativ hochwertiges Pflanzenwachstum ist so wieder möglich. Diabas Gesteinsmehl wird als natürlicher Bodenhilfsstoff im Weinbau eingesetzt. Sinnvoll ist die Ausbringung einer größeren Menge zur Erstversorgung 2-3 Tonnen/ha und einer geringeren Menge 1,5 Tonnen/ha in den Folgejahren. In Kombination mit einer Gründüngung sind keine weiteren, konventionellen Düngemaßnahmen notwendig.

Ersatz von konventionellen Spritzmitteln gegen Schadorganismen
Viele Landwirte haben sich in den letzten Jahren von der Chemie verabschiedet. Übertriebener Gifteinsatz hat dazu geführt, dass eine Vielzahl von Mitteln nicht mehr wirken. Zusätzlich ist ein möglichst geringer Einsatz von Gift in der Landwirtschaft ökologisch und ökonomisch sinnvoll. In Acker-, Weinbau und Obstkulturen wird seit einigen Jahren Diabas Urgesteinsmehl Ultrafein verwendet. Dies ist in seiner mineralischen Zusammensetzung identisch zum  Steinmehl, jedoch 10-mal feiner. Die Feinheit ist wichtig damit die Spritzdüsen nicht verstopft werden. Die Behandlung mit „Ultrafein“ bewirkt eine Stärkung der Pflanze und verhindert das Eindringen von Schadorganismen. Unsere Empfehlung für das Mischen der Spritzbrühe 1% Ultrafein + 2% Molke Pulver + 97 % Wasser Die Molke dient als Träger und Haftmedium für das „Ultrafein“ und hat noch dazu die Eigenschaft eines hervorragenden Blattdüngers.

Forstwirtschaft
Diabas Urgesteinsmehl hat sich als starker Partner in der Forstwirtschaft etabliert. Seine Wirkung beschränkt sich nicht nur auf die Anhebung des PH-Wertes sondern bietet auch eine optimale Mineralstoffversorgung für die jungen Pflanzen. Diese werden widerstandsfähiger was zu weniger Nachpflanzungen führt. Diabas Steinmehl fördert die Bildung von Ton-Humus-Komplexen und das Wachstum von Klee. Dieser bringt zusätzlich Stickstoff in den Wald. Wir empfehlen 3 Tonnen Diabas Steinmehl/ ha im Zuge der Aufforstung.

Biogas Anlagen
Speziell in Biogasanlagen mit einem untergeordneten Gülleanteil haben sich immer wieder Probleme mit der Fermenterstabilität eingestellt. Die Praxis hat gezeigt, dass durch die Zugabe von Diabas Steinmehl die Anlage wesentlich kontinuierlicher läuft. Noch dazu profitiert man von der geruchsbindenden Wirkung. Wir empfehlen 9 kg / Diabas Urgesteinsmehl / m³ Gär Substrat.

Kläranlagen und Mülldeponien
In Kläranlagen und Mülldeponien macht man sich zwei Eigenschafften von Diabas Urgesteinsmehl zunutze. Eine verminderte Geruchsbelastung. Speziell in sensiblen Gebieten hat man mit Diabas Urgesteinsmehl ein Werkzeug in der Hand um effektiv gegen Gestank vorzugehen. Der zweite Punkt betrifft die Verrottung. Organisches Material wird schneller zu Kompost und letztlich in Humus umgewandelt. Das Ergebnis – hochwertige Erden.

Bewährte Verarbeitungsmengen:

Rindergülle: 30 kg Diabas Steinmehl / m³ Gülle
Schweinegülle: 20 kg Diabas Steinmehl / m³ Gülle
Biogassubstrat: 9 kg Diabas Steinmehl / m³ Gärsubstrat
Als Einstreu: 1 kg Diabas Steinmehl / GVE + Tag
Flächenstreuer:
3000 kg Diabas Steinmehl / ha im ersten Jahr
1500 kg Diabas Steinmehl / ha in den Folgejahren
3000 kg 0-2 Steinmehl deponiefeucht / ha im ersten Jahr
1500 kg 0-2 Steinmehl deponiefeucht / ha in den Folgejahren
Mist/Kompost: 20kg - 40kg Diabas Steinmehl/m³ Kompost (je nach Ausgangsmaterial)
Blumenerde: 7 kg Diabas Steinmehl / 100 Liter
Rasenfläche: 7 kg Diabas Steinmehl / 20 m²

Es kann nicht viel schief gehen


Bei der Güllebehandlung sollte man darauf achten, dass das Material langsam bei laufendem Mixer in die Güllegrube einrieselt. In der Praxis hat es sich bewährt ein Gitter auf die Öffnung der Grube zu legen und das Diabas Urgesteinsmehl durch das Gitter in die Grube einrieseln zu lassen. Bei größeren Güllemengen ab ca. 300m³ ist es üblich direkt vom Silo LKW das Diabas Steinmehl in die Güllegrube einzublasen.

Wirtschaftlich sinnvoll
Ökonomisch ist Diabas Urgesteinsmehl in vielerlei Hinsicht sinnvoll. Die Wirkung auf Boden, Pflanzen, Tiere und Produkte ist augenscheinlich aber oft schwer in Zahlen darzustellen. Ganz klar kann man aber das Stickstoffhaltevermögen von Diabas Steinmehl als wirtschaftlichen Aspekt herausheben. Untersuchungen haben einen Zukauf von Stickstoff mit einer Diabas Urgesteinsmehl Güllebehandlung verglichen. Vorgabe war, dass jeweils gleich viel Stickstoff bei der Pflanze ankommt. Der Zukauf von Stickstoff ist um mind. 12% teurer als eine Güllebehandlung mit Diabas Steinmehl.

Beispielbetriebe
Ein beeindruckendes Beispiel bietet eine Käserei im Tiroler Unterland. Seit Jahren schon beteiligt sich der Besitzer an den Kosten seiner Milchlieferanten für die Diabas Gesteinsmehl Anwendung. Er hat erkannt, dass Rinder die qualitativ hochwertiges Grundfutter fressen auch hochwertige Milch produzieren. Mit dieser Milch ist es möglich erstklassigen Käse herzustellen. Der Erfolg gibt ihm Recht. Wir beliefern eine Reihe von sehr intensiv wirtschaftenden Milchvieh Betrieben. Ein Blick auf ihre Futterflächen vermittelt uns eine Ahnung wie sie es schaffen ihren Rindern hohe Leistungen bei gleich bleibender
guter Tiergesundheit abzugewinnen.

Auf Almen mit Güllewirtschaft konnte dank exakter Aufzeichnungen eine massive Zunahme der Milchleistung festgestellt werden trotz gleich bleibender Fläche und Kraftfuttereinsatz. Der veränderte Pflanzenbestand durch den Einsatz von Diabas Steinmehl liefert Grundfutter mit hervorragender Qualität während der ganzen Almperiode.