Soda Strahlmittel zur materialschonenden Oberflächenreinigung
Soda-Strahlmittel auf Basis von Natriumhydrogenkarbonat (NaHCO3) ist die richtige Wahl, wenn du ein materialschonendes, nicht abrasives Strahlgut suchst. Seine geringe Härte von 2-3 Mohs macht Strahlsoda zu einem Allzweckmittel, um Oberflächen gründlich zu reinigen.
Gerne wird Soda zur Reinigung von Behältnissen in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Strahlmittelreste sind wasserlöslich und somit vollständig entfernbar.
Das Sodastrahlmittel ist ein umweltfreundliches Strahlgut, ungiftig und ungefährlich für den Nutzer.
Für welche Einsatzgebiete eignet sich Soda Strahlmittel?
Soda Strahlgut ist die richtige Wahl bei vielen Aufgaben:
- Reinigung von Lebensmittelbehälter
- Entfernung von Algen an Bootrumpfen
- Entfetten von Oberflächen
- Entlacken von Oberflächen
- Restauration von Gebäuden und Monumenten
- Beseitigung von Brandschäden
- Reinigung von Glas
Soda Strahlmittel ist in vielen Sandstrahlsystemen verwendbar
- Druckstrahlkabinen
- Injektorstrahlkabinen
- Druckluftanlagen
- Injektoranlagen
Woher weiß ich, ob ich eine feine Körnung oder grobe Körnung des Strahlmittels zum Sandstrahlen benutzen soll?
Generell kann man folgende Annahmen treffen: Je gröber das Strahlgut ausgewählt wird und je höher der Druck ist, mit dem es verarbeitet wird, desto größer ist die Einwirkung auf die Oberfläche des Werkstückes. Jedoch kann es bei zu grobem Material zu einer unansehnlichen Aufrauhung oder Kraterbildung auf der Oberfläche kommen, so dass man am besten einen Kompromiss aus schnellen Ergebnissen und schonender Oberflächenbearbeitung schließt.
Die Strahlmittelkörnung wird jedoch auch vom genutzten Sandstrahlequipment bestimmt. Hierbei ist insbesondere auch auf den Düsendurchmesser der Strahlpistole zu achten. Bei zu groß gewähltem Strahlmittel kann die Düse verstopfen und zu erheblichen Problemen führen. Deshalb muss vor dem Sandstrahlen berechnet werden, welche Strahlmittelkörnung verwendet werden kann.
Hierzu teilt man den Düsendurchmesser der Sandstrahlpistole durch 6 (Beim Sandstrahlvorgang fliegen ca. 6 Körner gleichzeitig durch die Düse). Nehmen wir an deine Sandstrahlpistole hat einen Durchmesser von 6 mm. Dann darfst du Strahlmittel bis zu einer maximalen Größe von 1 mm verwenden. So kannst du z. B. Asilikos in der Körnung 0,2 - 1,0 mm verwenden, die Körnung 0,2 - 1,4 mm jedoch nicht mehr.
| Produktnummer:: | 10009379 |
|---|---|
| Herkunftsland: | Deutschland |
| Material: | Soda |
| Maximale Korngröße (mm): | 0.50 |
| Maximale Korngröße (µm): | 500 |
| Minimale Korngröße (mm): | 0.30 |
| Minimale Korngröße (µm): | 300 |
| Gewicht: | 25 kg |
- Steinlando GmbH & Co. KG
- 36
- 95460 Bad Berneck
- Deutschland
- Kontakt: service@schicker-mineral.de
Herstellerinformationen
Häufige Fragen
Soda Strahlmittel besteht aus feinem Natriumhydrogencarbonat (auch bekannt als Speisesoda oder Natron). Es ist ein weiches, wasserlösliches Strahlmittel, das beim Strahlen eine besonders schonende Reinigungswirkung erzielt. Im Gegensatz zu härteren Strahlmitteln entfernt es Verschmutzungen, Beschichtungen oder Lacke, ohne das Grundmaterial anzugreifen.
Soda ist nicht wiederverwendbar, da es beim Aufprall zerfällt. Es sollte nur in dafür vorgesehenen Strahlgeräten verwendet werden, die mit feinkörnigen, nicht-aggressiven Medien umgehen können. Schutzkleidung (Atemschutz, Schutzbrille, Handschuhe) ist beim Strahlen empfehlenswert. Nach der Anwendung können Rückstände einfach mit Wasser abgespült werden, da Soda wasserlöslich ist.
Ja, Soda ist ein umweltverträgliches und lebensmittelsicheres Material. Es enthält keine giftigen Zusätze, ist biologisch abbaubar und hinterlässt keine problematischen Rückstände. Das macht es auch für Einsätze in sensiblen Bereichen (z. B. Lebensmittelverarbeitung) geeignet.
Soda Strahlmittel ist meist in sehr feiner Körnung erhältlich (z. B. 0,3–0,5 mm). Je feiner die Körnung, desto schonender die Reinigung. Für besonders empfindliche Oberflächen empfiehlt sich die feinste verfügbare Körnung, um ein möglichst glattes Strahlbild zu erzielen.
Wenn es trocken und luftdicht gelagert wird, ist Soda Strahlmittel mehrere Jahre haltbar. Feuchtigkeit sollte unbedingt vermieden werden, da sie die Fließeigenschaften beeinträchtigt und Klumpenbildung verursachen kann.
Der Verbrauch hängt von der Anwendung ab. Da Soda beim Aufprall zerfällt, ist der Materialverbrauch höher als bei wiederverwendbaren Strahlmitteln. Als grober Richtwert gelten ca. 2–5 kg pro m², je nach Beschichtung und Verschmutzungsgrad.










