Gartenstile - Urban Gardening

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Zum Gärtnern braucht man nicht zwingend einen Garten. Auch in der Stadt lässt sich auf kleinstem Raum vieles machen! Ob blühende Oase, Kräutergarten oder Gemüseanbau zur Selbstversorgung, der urbane Gartenbau machts möglich.

Was ist Urban Gardening?

Einfach gesagt beschreibt der Begriff Urban Gardening alle gartenbaulichen Aktivitäten im städtischen Raum. Damit sind sowohl kleine Balkongärten gemeint, als auch öffentlich zugängliche städtische Flächen, die von Vereinen, Bewohnergruppen oder der Stadtverwaltung als Gemeinschaftsgärten angelegt wurden. Aber auch begrünte Dächer und der beliebte Urban Jungle – verwandelt Stadtwohnungen mit Unmengen an Zimmerpflanzen in kleine Urwälder – im Innenraum können unter dem Begriff Urban Gardening zusammengefasst werden.

In diesem Beitrag wollen wir uns vor allem damit beschäftigen, wie du deinen eigenen Stadtgarten auf Balkon, Terrasse, Dachterrasse oder Innenhof anlegen kannst.

Mit Blühpflanzen dekorierter Balkon mit Sitzecke

© Isa Long / shutterstock.com

Was benötigt man zum Urban Gardening?

Vorraussetzung fürs Urban Gardening ist eine kleine Anbaufläche. Dazu braucht man keinen riesigen Balkon. Urbanes Gärtnern ist mit etwas Erfindungsreichtum auf jeder noch so kleinen Fläche realisierbar.

Das wichtigste Element im Stadtgarten sind Pflanzgefäße. Denn anders als im Garten kann man seine Pflanzen nicht einfach vor sich in die Erde setzen, sondern muss erstmal bepflanzbare Stellen schaffen. Je nach Gegebenheiten kannst du verschiedenste Pflanzgefäße verwenden. Besonders praktisch – wenn genügend Platz vorhanden ist – sind kleine Hochbeete. Aber auch Balkonkästen, Kübel oder Blumentöpfe sind eine Option. Am besten nutzt du eine Kombination verschiedener Pflanzgefäße, um den begrenzten Raum ideal zu nutzen.

Wer auf dem Balkon gerade mal genug Platz für einen Stuhl hat, kann seinen Stadtgarten in die Vertikale wachsen lassen. Anstatt wertvolle Stellfläche mit Blumentöpfen zu belegen, kann mit Hilfe von Vertical Gardening Wandfläche zum Gärtnern nutzen. Vertikale Pflanzsysteme kann man sich aus Paletten, Blumenampeln oder Balkonkästen selber bauen, oder fertige Systeme aus stapelbaren Töpfen oder speziellen Pflanzregalen kaufen.

Ein wichtiger Tipp fürs Urban Gardening: Think outside the box! Beim Gärtnern auf kleinstem Raum ist Kreativität gefragt. Nicht nur, was die platzsparende Anordnung der Pflanzen angeht, sondern auch die Art der Pflanzgefäße. Es dürfen auch gern die alten Lederschuhe vom Flohmarkt, Gießkannen, Konservendosen, Backformen oder der Nachttopf aus Omas Zeiten sein.

Upgecycelte Pflanzgefäße im Urban Garden

© woraatep suppavas / shutterstock.com

Welche Pflanzen eignen sich fürs Urban Gardening?

Prinzipiell kannst du in deinem Stadtgarten Obst, Gemüse, Kräuter und Blühpflanzen anbauen. Natürlich ist die Wahl der Pflanzen aber auch Standortabhängig. Auf dem Balkon mit Südausrichtung herrschen andere Bedingungen als auf der Dachterrasse. Stimme die Bepflanzung also auf die Gegebenheiten ab.

Für den kleinen Selbstversorgergarten eignen sich Erdbeeren (vor allem hängende Sorten), Tomaten, Kartoffeln, Radieschen, Karotten, Stecksalat und viele mehr. Aber auch Blühpflanzen wie Petunien, Lavendel oder sogar Sonnenblumen kannst du auf dem Balkon heranziehen. Zum Anlegen eines kleinen Kräutergartens sind die Klassiker Thymian, Rosmarin, Minze, Basilikum, Schnittlauch und Co. gut zu kultivieren.

Salat im Hochbeet auf dem Balkon

Foto von mobi99 / pixabay.com

Die Vorteile von Urban Gardening

Für den Gärtner hat Urban Gardening vor allem finanzielle Vorteile. Nicht jeder Städter kann sich die Pacht eines Kleingartens leisten und will vielleicht auch nicht die Zeit und Mühe auf sich nehmen, sich von seiner Wohnung zu entfernen, um in den Genuss von Blüten und Ernte zu kommen. Begrünte Balkons lassen sich hingegen mit wenig Aufwand und wenig finanziellen Mitteln anlegen. Es gibt sogar spezielle Urban-Garding Pflanzerden in kleinen Verpackungsgrößen, damit man nicht den angefangenen 40 l Sack Blumenerde auch noch auf dem Balkon unterbringen muss.

Lavendel, Rosmarin und Petunien auf dem Balkon

© Friedberg / stock.adobe.com

Urban Gardening verschönert aber nicht nur deinen erweiterten Wohnraum, sondern hat auch weitgreifendere Vorteile. So verbessern Pflanzen das Mikroklima in der Stadt, verschönern Betonwüsten und bieten Insekten Nahrung. Denn auch in der Stadt gibt es Bienchen, Schmetterlinge und andere Insekten. Es gibt sogar spezielle Stadt-Imker, die ihre Bienenstöcke auf Dächern aufstellen. Damit die Tiere Nahrung finden, muss diese aber auch vor Ort vorhanden sein. Deshalb gilt: je mehr Stadtgärten, desto besser.

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